Newsroom

In eigener Sache

Content: Das wünschen sich Jung und Alt

Welcher Content ist bei Usern besonders gefragt und wie sieht das in Zukunft aus?

Mit dieser Frage beschäftigt sich die Hubspot-Umfrage „The Future of Content Marketing“ unter 3.010 Verbrauchern aus Deutschland, den USA und Lateinamerika. Die wichtigste Erkenntnis: Der Content muss auf das Nutzungsverhalten Zielgruppe angepasst sein. Kurz gesagt: Visuelles für jüngere User, Fakten für die Älteren.

Während unter den 18- bis 24-Jährigen das Smartphone die erste Wahl zum Surfen im Netz ist, nutzen User ab 55 Jahren am liebsten PC oder Laptop. Genauso unterschiedlich verhält es sich auch mit den gewünschten Inhalten: Bei der jungen Zielgruppe sind visuelle und kurzweilige Inhalte, also Videos (65 %), Fotos (51 %) und Social-Media-Posts (49 %) am gefragtesten. 30 Prozent der 18- bis 24-Jährigen sind täglich über vier Stunden damit beschäftigt Videos auf YouTube zu schauen. Ältere Nutzer hingegen setzen mehr auf inhaltliche Tiefe: Hier sind Nachrichten (59%), Videos (43%) und Studien (40 %) die beliebtesten Formate.

Eine immer wichtigere Rolle für Unternehmen spielen Messenger-Dienste, wie WhatsApp: 82 Prozent der Umfrageteilnehmer würden einen Messenger zur Kontaktaufnahme mit Firmen nutzen. Bei den über 55-Jährigen gibt es hier allerdings noch einige Hürden: Über die Hälfte gab an, keine Messenger-Apps zu nutzen.

Wer mehr über die Umfrage wissen möchte, kann sie hier herunterladen: https://offers.hubspot.de/2017-future-of-content-report

Consumer Insights und strategische Markenführung

Wie in der Mode, lösen sich Food-Trends immer schneller ab, denn Ernährung wird immer ideologischer. Um das schlichte „satt werden“ geht es in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie schon lange nicht mehr. So glaubt die Mehrheit der Deutschen, dass Ernährung Statussymbol und Ausdruck unseres Lebensstils ist. Food-Trends sind also wertvolle Barometer unserer Gesellschaft. Sie bieten einzigartige Insights zu Neigungen und Bedürfnissen, sie emotionalisieren und verleihen dem Lebensgefühl einer ganzen Generation Ausdruck.

Hier stellen wir drei ausgewählte Food-Trends vor:

#foodstagram
Essen und Getränke sind die stärkste Währung auf Instagram. Egal ob Mermaid Toast, quietschbunte Desserts oder Einhorn-Milchshakes – alles wird „geinstagramt“.
Hersteller und Gastronomen nutzen den Trend bereits für sich und übertreffen sich in immer größeren und aufmerksamkeitsstarken Varianten.

Craft Movement
Ihren Namen verdankt die Bewegung dem englischen Wort „Craft“ oder „Craft Art“ – dem Kunsthandwerk. Und genau darum dreht es sich bei Craft Food & Drinks: Individuelle Produkte, neue Geschmäcker, frische Impulse und verrückte Kombinationen. Alles ist erlaubt und alles muss probiert werden. Besonders beliebt ist das Craft Movement auch im Spirituosen Bereich: Hier kamen Anfang der 2000er die ersten Craft Biere aus den Micro Breweries in den USA und haben mittlerweile auch den deutschen Konsumenten längst verführt.

Der Wohlfühlfaktor
Brain Food, Detox Teas und Fitness Apps – in einer leistungsorientierten Gesellschaft wird Selbstoptimierung durch Ernährung immer bedeutender. Das neue Wellness-Food verspricht dank besonderer Nähr- und Vitalstoffen einen wirksamen Beitrag zu Gesundheit, Vitalität und Schönheit beizutragen. Der Wunsch und Nachfrage des Konsumenten nach ökologischen, auf Tradition und Wissen basierenden Lebensmitteln und Getränken sowie die Neuinterpretation alter Klassiker erfasst die gesamte Produktpalette.

Ziel ist es, diese Food-Trends frühzeitig zu erkennen und abgeleitete Consumer Insights für die Produktentwicklung und Kommunikationsstrategie zu nutzen. Die Lebensmittel- und Getränkeindustrie ist schnelllebig, Marken stehen unter größerem Druck als je zuvor und müssen die Bedürfnisse und Ansprüche der Verbraucher in Innovationen und Neuentwicklungen berücksichtigen, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Quellen: Zukunftsinstitut, Nestlé Zukunftsstudie

#ConsumerInsights #Foodtrends #Strategy #BrandApproach

 

Fotos: Instagram/ThriveMags, Instagram/SoapandGloryUSA, Instagram/NewTerritories NYC

Chat-Geschichten: Digital Storytelling der besonderen Art

Wie kann man heutzutage am besten junge Menschen erreichen? Mit spannendem Content – das ist klar. Aber auch auf das richtige Medium kommt es an. Warum also nicht einfach Geschichten via Messenger erzählen? Im kleinen Maßstab haben das schon die Erfinder von „SMS von gestern Nacht“ vorgemacht, indem sie skurrile SMS und Chatverläufe von Usern veröffentlichten.

Die amerikanische App Hooked geht jetzt noch einen Schritt weiter und nutzt diese Mechanik mit fiktiven Inhalten, meistens aus dem Horrorbereich. Und das funktioniert so: Der User wählt einfach eine Story aus und schon baut sich auf dem Smartphone-Display eine Chat-Konversation auf. Durch Antippen des Bildschirms erscheinen neue Nachrichten, sodass man das Gefühl hat, live dabei zu sein. Weltweit wurde #Hooked bereits mehr als 14 Millionen Mal installiert – wir sind gespannt wie sich dieser neue Lesetrend weiterentwickelt! 🙂

Twitter