Wirtschaftsgipfel des Hamburger Abendblattes

Havas erklimmt den (Wirtschafts)Gipfel

Gestern, 14.30 Uhr, Hotel Atlantic Kempinski: Verlagsgeschäftsführer Frank Mahlberg eröffnet den ersten Wirtschaftsgipfel des Hamburger Abendblattes. Mehr als 400 Größen aus Wirtschaft und Politik lauschten den mehr als namhaften Keynote-Speakern und Talkrunden, die von den Chefredakteuren Lars Haider und Matthias Iken moderiert wurden. Mit dem Auto von A nach B ohne zu fahren, mannschaftslose Containerriesen auf den Weltmeeren, Datensicherheit at it’s best aus Hamburg-Lokstedt, On- und Offline-Handel x.0 und Daten als global wertvollste Ressource sind nur ein kleiner Ausschnitt spannender Themen, die unter dem Motto „Neue Wege gehen - Wirtschaft in der digitalen Zukunft“ diskutiert wurden.

Danke Günther Oettinger, Dr. Dieter Zetsche, Rüdiger Stroh, Olaf Koch, Gunther Bonz, Jens Meier und vielen mehr für wertvolle Impulse. Und danke Hamburger Abendblatt für ein tolles neues Format.

Ich freue mich auf die nächste Ausgabe. Und auf die zahlreichen Herausforderungen, mit der digitalen Zukunft kommunikativ umzugehen.

Joachim Klopsch

Dog-TV

Dog TV für Caspar, Malte, Donald und Jack

Unsere Agenturhunde werden Bälle und Kauknochen demnächst vielleicht links liegen lassen. Für Vierbeiner, die tagsüber alleine zu Hause bleiben, gibt es seit Kurzem einen eigenen TV-Sender.
Der „elektronische Hundesitter“ Dog TV wurde in Kalifornien gegründet und ist jetzt auch in Deutschland über das Angebot von Entertain, dem IPTV-Angebot der Deutschen Telekom, verfügbar.

Die Idee dahinter: Hunde, die sonst unter Trennungsschmerz leiden, sollen mit meditativen Klängen und Bildwelten für ihre tierische Sinneswahrnehmung beschäftigt werden.

In zahlreichen Ländern, wie in den USA und Japan, scheint das bereits zu funktionieren. Auch im Live-Test mit der französischen Bulldogge Jack zeigte Dog TV Wirkung. Der neugierige Liebling unterbrach dafür sogar sein Schlafritual und starrte fasziniert auf Flüsse, Wälder und Stadtimpressionen.

Welche Gedanken den Hunden dabei durch den Kopf gehen, bleibt für uns Menschen wohl unergründlich. Es bleibt abzuwarten, wie das innovative TV-Angebot zukünftig auch bei Herrchen  und Frauchen ankommen wird.

Die Medienwelt zeigt zumindest bereits Interesse: Spiegel online

Hochsaison der beißfreudigen Schnappschildkröte

Das Sommerloch – ein Phänomen, das jedes Jahr wiederkehrt und trotzdem die Journalisten immer wieder zu überraschen scheint. Der Grund für die nachrichtenarme Phase, die im englischen als „Silly Season“ bezeichnet wird, ist die Sommerpause der politischen Institutionen und der Sport-Ligen. Eng mit dieser Phase verbunden ist auch das Sommerlochtier, welches es in Ermangelung an Nachrichten in die Medien schafft. Prominente Beispiele sind hier das Ungeheuer von Loch Ness oder „Problembär“ Bruno, die wochenlang in den Medien waren und höchste Aufmerksamkeit erhielten.Continue reading

Schürle auf Facebook

Die (Social Media- ) Weltmeisterschaft

Seit Sonntag ist die Fußball-WM vorbei – „Jogis Jungs“ haben erfolgreich den Titel und somit den vierten Stern für ihre Trikots ergattert. Nun da das Turnier vorüber ist, ziehen wir Bilanz: Was hatte das Großereignis außer tollem Fußball, unfassbaren Einschaltquoten von 34,65 Millionen und zahlreichen Produktplatzierungen zu bieten?

Als wollten sie sich gegenseitig überbieten, posteten Schweini, Poldi und Co. um die Wette – ganz hoch im Kurs standen dabei in diesem Jahr lustige Selfies: Unter den einmaligen Selbstbildnissen finden sich mitreißende Schnappschüsse wie das von Schürrle auf dem Rasen nach dem Spiel gegen Braslien oder von der Bühne der Fan-Meile. Mannschaftskollege Khedira setzt noch einen drauf und schafft es, sich mit fast allen seiner Mitspieler, der Kanzlerin UND dem exstatisch jubelnden Bundespräsidenten abzulichten.

Spätestens seit dem legendären 7:1-Sieg gegen die Gastgeber waren auch Karikaturen und kurze Videos überall im Netz zu finden: Ob eine weinende Christusstatue in Rio oder ein kurzer Clip, in dem ein deutsches Maß einen filigranen, brasilianischen Cocktail richtiggehend zermahlt  – auch der Kreativität der Fußballfans war in diesem Jahr keine Grenze gesetzt.

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Die Ruhe nach dem Shitstorm

Ein Schreckgespenst schwebt über dem Internet, das so unberechenbar wie unerfreulich ist. Pressesprecher und PR-Berater hatten lange Zeit Angst es auszusprechen, um die Katastrophe nicht heraufzubeschwören. Die Rede ist vom Shitstorm, eine Welle kritischer bis aggressiver Kommentare, die durch den kleinsten öffentlichen Fehler losgetreten werden kann. Mittlerweile wird der Begriff bei jeder noch so geringen Empörung benutzt. Kein Tag, an dem nicht ein neues Opfer gefunden wird. Continue reading