Die Ruhe nach dem Shitstorm

Ein Schreckgespenst schwebt über dem Internet, das so unberechenbar wie unerfreulich ist. Pressesprecher und PR-Berater hatten lange Zeit Angst es auszusprechen, um die Katastrophe nicht heraufzubeschwören. Die Rede ist vom Shitstorm, eine Welle kritischer bis aggressiver Kommentare, die durch den kleinsten öffentlichen Fehler losgetreten werden kann. Mittlerweile wird der Begriff bei jeder noch so geringen Empörung benutzt. Kein Tag, an dem nicht ein neues Opfer gefunden wird. Continue reading

Havas Worldwide lässt Mini-Spiderman tanzen

Seit dieser Woche gibt es einen neuen Star unter den „Evian-Babies“. Im neuesten Evian-Spot „The amazing Baby & Me 2″ unserer französischen Kollegen der Havas Worldwide schwingt sich Spiderman von Wolkenkratzer zu Wolkenkratzer durch New Yorks Straßen und trifft dabei auf seine Mini-Version. In dem mit modernster Computertechnik aufgenommenen Video liefern sich der Superheld und „Mini-Spidy“ ein Tanzduell und wetteifern mit ihren Superkräften. Mit dem neuen viralen Spot hat die Havas Worldwide Agentur BETC erneut einen Hit gelandet und knüpft nahtlos an den Erfolg der Evian-Babies von 2010 an.

Die Geschichte um die „Rollerbabies“, in dem 8 bis 12 Monate alte Babies auf Skates diverse Kunststücke zu rhythmischer Musik vollführen, löste mit rund 200 Mio. YouTube-Klicks einen riesigen Hype aus und wurde zum meistgesehenen Video. Mit der Fortsetzung „Baby & Me“ führen unsere Kollegen auch die Tradition, die Marke Evian als Jugend- und Vitalitätsspender zu positionieren, fort. Im neuesten Video treiben sie es jetzt aber noch bunter und verspinnen Evian einfach, aber gekonnt mit dem Filmstart von “The Amazing Spider-Man 2″.

Man darf gespannt sein, ob das aktuelle Video, ebenso wie seine Vorgänger, zum Klickhit wird. Die Chancen hierfür stehen gut. Klickt doch auch gleich bei YouTube rein.

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Get connected!

Nicht nur zu Hause, auch auf dem Weg zum Einkaufen, zur Arbeit oder beim Feierabendbier – Facebook, Twitter und andere soziale Netzwerke begleiten einen Jeden von uns im Alltag. Durch ein einziges Posting können lustige Videos, eine belanglose Statusmeldung oder große Neuigkeiten kommuniziert und geteilt werden. So erreicht selbst ein Foto des selbstkreierten Mittagessens viele Menschen in kürzester Zeit und sorgt für einen regen Austausch unter Freunden, Kollegen oder sogar Fremden. Kein Wunder also, dass viele Unternehmen diesen Markt mittlerweile für sich entdeckt haben. Auch wenn sich deren Ziele von denen „normaler“ Nutzer unterscheiden: Sie nutzen soziale Medien wie Xing, Facebook und Twitter vorrangig dazu, um möglichst viele Kontakte, Fans und Follower mit einem neuen Produkt, einer großen Kampagne oder dem Bericht über Highlights des Arbeitslebens zu erreichen.

Dadurch ist die Social Media-Branche mittlerweile rasant gewachsen und verändert sich stetig. Höchste Zeit also für ein Update, um auf dem Laufenden zu bleiben. Mit geballter Power startet nächste Woche die Social Media Week zum dritten Mal in Hamburg. Parallel dazu findet die Social Media Week in sieben weiteren Städten rund um den Globus statt. Professionals und Privatpersonen können zahlreiche Veranstaltungen, Vorträge und Workshops besuchen und die Welt der Social Media entdecken. Der Themenvielfalt sind keine Grenzen gesetzt.

Unter dem Motto ‚The Future Of Now – Always On, Always Connected‘ treffen vom 17. bis 21. Februar Medieninteressierte auf Gleichgesinnte. Unter www.socialmediaweek.org sind noch zahlreiche Plätze für die unterschiedlichsten Angebote frei – Worauf also noch warten? Anmelden und „connecten“!

Social Media Club

Wo war eigentlich Social Media im Wahlkampf?

Seit der Bundestagswahl sind einige Tage ins Land gegangen. Für den Social Media Club Hamburg am vergangenen Dienstag Grund genug, um rückblickend zu bewerten, wie viel Einfluss soziale Medien auf die Wahl hatten.

Dazu lud der Club Vertreter von CDU, SPD, Grüne, Piraten und FDP in das Gästehaus der Universität Hamburg in die Rothenbaumchaussee. Diese diskutierten dort dann teilweise hitzig darüber, ob und wie sie über Social Media ihre Wähler mobilisieren konnten. Das dies teilweise in Büttenreden ausartete, mag an den Nachwirkungen des Wahlkampfes gelegen haben.Continue reading