Focus Augmented Reality

Spielereien in den Printmedien mit Augmented Reality

TV Spielfilm und TV Today haben es vorgemacht, der Focus und Die Welt ziehen nach. Die Rede ist von Augmented Reality. Diese Technik schafft es, die Lücke zwischen Print und Digital zu schließen und statische Inhalte interaktiv zu gestalten. Entsprechende Apps für das Smartphone ermöglichen durch die Erkennung von Bildern den Zugang zu verlinkten Video-Clips, Audio-Dateien, Animationen oder anderen weiterführenden Informationen.

Augmented Reality ist ein attraktives Extra für Anzeigenkunden, die ihre Werbebotschaft nun multimedial mit Bewegtbild, interaktiven Zusatzelementen und Verlinkungen spicken. Crossmediales Storytelling wird möglich.Continue reading

Guter Rat ist eben doch ein wenig teurer

Die vergangenen Tage haben es wieder einmal gezeigt, weshalb bei Werbekampagnen oder -spots besser auf selbstgeshootetes Bild- und Videomaterial zurückgegriffen werden sollte. So wurde durch eine Stuttgarter Werbeagentur Anfang der Woche aufgedeckt, dass FDP und NPD, und im Übrigen auch noch eine Medienagentur aus Finnland, die Videosequenz einer glücklich-radelnden Familie für ihre Werbespots genutzt haben. Dumm nur, dass die kostengünstigere Entscheidung der Parteien auch noch unterschiedliche Botschaften vermitteln soll. Einerseits soll die junge Familie für ein starkes Deutschland und andererseits für die Vorstellung einer guten Familienpolitik hinhalten.Continue reading

HAVAS PR-Studie zeigt: Print und Hörfunk auf Pole-Position bei lokalen News

Vertrauensvorsprung von Zeitung und Radio bei lokalen News

Tageszeitungen und Radio sind Informationsquelle #1 bei lokalen News

Facebook rangiert erst an dritter Stelle

Nebenan öffnet ein trendiger Sonntagsbäcker. Die Baustelle zwei Straßen weiter hämmert länger. Und Supermarkt „Otto“ einen Block weiter feiert nächstes Wochenende Sommerfest. Wer nach zuverlässigen Nachrichten aus seiner Nachbarschaft Ausschau hält und wissen möchte, was sein Umfeld so treibt, greift zuallererst zur lokalen Tageszeitung oder lauscht aufmerksam dem Radio.

Herausgefunden hat das die neueste Studie unserer britischen Kollegen von HAVAS PR UK, die YouGov Anfang Juli mit dieser spannenden Fragestellung beauftragt haben. Continue reading

Unterirdische Ideen in Down Under

Das Problem ist schnell gelöst: Ein paar üble Fotografien möglicher Erkrankungen auf die Packung gebracht und schon raucht keiner mehr – jawoll. Denkt der gemeine Aussie. In die Medien der Weltpresse hat er es damit geschafft, ob er die Köpfe von Rauchern und denen, die das Zeug dafür haben, erreicht, bleibt allerdings fraglich. Die Idee ist im Kern nämlich genauso alt wie unsicher in ihrer Erfolgsaussicht. Studien belegen, dass Rauchen bzw. Nichtrauchen mit allem zu tun hat – nur nicht wirklich mit der Frage der Verpackungsgestaltung. Nächster Punkt: Will eine Regierung wirklich massiv geringeren Tabakkonsum? Würde sich niemand ehrlich zu äußern … doch zurückgehende Griffe zur Zigarette reduzieren auch die Möglichkeiten, ins prall gefüllte Staatssäckel zur greifen – denn weniger Qualm heißt weniger Steuereinnahmen.

Ein Profiteur des Ganzen ist allerdings auszumachen: Der Hersteller von lustigen bunten Schatullen, Etuis oder anderen „Überziehern“. Denn auch wenn es den Raucher an sich nicht davon abhält, blauen Dunst zu produzieren – ein bisschen schicki darf’s schon ausschauen auf dem Tisch oder in der Handtasche.

Das war ein bißchen dicke, liebe taz

Die taz schlägt Alarm: Sexismus bei Ü-Eiern!  „Fassungslos“ reagiert die Redaktion auf das neue Überraschungsei. Das ist rosa und „nur für Mädchen“.  Der Beitrag ist natürlich wie immer exzellent verfasst und bietet das gewohnte Lesevergnügen. Aber in der Sache gehen die Berliner  Edelfedern dann doch ein bisschen zu weit. In der spitzen Positionierung der Neuheit einen Angriff auf die Gender Diversity zu wittern, wirkt seltsam aufgesetzt. Was kommt als nächstes: Der Pflichtposten der/des Gleichstellungsbeauftragten  in der Produktentwicklung? Liebe taz, bitte entspannt euch.